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Die Erneuerung des Klosterlebens in Vyšší Brod/Hohenfuth

Ein junge Mönch von obenGott ist allerdings der Herr der Geschichte.  Im Jahr 1990, nach der politischen Wende in Tschechoslowakei, konnten die zwei letzen Hohenfurther Patres aus Tchechien - P. Xaver und P. Ivo - ins Kloster zurückkehren und das Ordensleben allmählich neu beginnen.  Damals lebten in Rein noch P. Maurus, in Lilienfeld P. Paulinus und in Bayern Kanisius und P. Frowin.  SIe konnten aus Alters- und Gesundheitsgründen allerdings nicht zurückkehren und bald ihr Leben kam zu einem Ende.  Der neue Anfang war allerdings sehr eingenartig und abenteuerlich.  Es konnte keine vollständige Kommunität von Mönchen das Kloster besiedeln, die eigene Zisterzienserkongregation blieb gelähmt und ohne Wirkung und die heutige tschechische Regierung hat keine Interesse am Klosterleben und eher die Ordenleute ökonomisch unterdrückt.  Dennoch konnte im Jahr 1998 eine junge kleine Mönchgemeinschaft das 800-jährige Jubiläum des Zisterzienserordens feiern.

Mönchsgemeinschaft im Kreuzganggarten 2009Diese Kommunität kämpft weiter um das treue Klosterleben in Hohenfurth und sucht Wege, es zu stärken.  Diese Erneurung des Klosterlebens wurde und wird durch die materielle Hilfe aus Österreich wesentlich erleichtert.  Letzlich vor Gott es nicht das Bestehen der Klostergebäude und das rechtliche Wesen des Klosters das wichtigste, sondern wieviel wird das Leben der Mönche zu Heiligkeit und Lobe Gottes führen.


 
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