Untermenu:



Die Josephinischen Klosteraufhebungen

Kreuzgang - der OstflügelUnter dem Abt Hermann Kurz (1767-1797) kam es auch in Böhmen und Mähren zu den Klosteraufhebungen durch Kaiser Joseph II. Das Ende auch vom Kloster Hohenfurth schien nahe. Im Jahre 1786 wurde der Abt Hermann Kurz seines Amtes enthoben und auf den stiftseigenen Fischerhof verwiesen. Das Kloster wurde auf den Aussterbe-Etat gesetzt. Es zählte damals 65 Mitglieder, nun wurden bloß 18 erlaubt und die Aufnahme von Novizen verboten. Das Kloster bekam einen Chorherren aus Wittingau als Kommendatarabt. Der Stiftsbesitz wurde teilweise aufgeteilt und verpachtet. Im Jahre 1789 wurde jedoch durch kaiserliche Verfügung die Absetzung des Abtes rückgängig gemacht und 1790 wurden ihm alle Rechte wieder zuerkannt.Das Kreuzgangsgarten mit blühenden Rosen im Sommer So entging das Kloster, wenn auch mit empfindlichen Verlusten, der Aufhebung. Es blieb aber die Verpflichtung, unentgeltlich vier, später fünf Professoren für die philosophische Lehranstalt, später das deutsche Gymnasium, in Budweis zu stellen, oder pro Professor jahrlich 300 fl zu zahlen, was zuerst vom Kloster vorgezogen wurde. Als im Jahre 1815 die Lehranstalt im Kloster aufgehoben wurde, konnte es für Budweis die Lehrkräfte stellen, welche Verpflichtung erst in der ersten tschechoslowakischen Republik (1921) entfiel.


 
© Cisterciácké opatství Vyšší Brod, Klášter 137, 38273 Vyšší Brod, Czech Republic
© Design, redakèní systém: Webdesignum 2009 - 2014
//]]>